Musik

So klingt Georgia

Wenn Georgias Wände sprechen könnten, würden sie wahrscheinlich singen...

Viele Größen der Musikindustrie haben ihre Wurzeln im Peach State, dessen musikalisches Erbe so facettenreich ist wie der Staat selbst. In etlichen Städten Georgias können sich Reisende auf die Spuren ihrer Musikidole begeben oder in zahlreichen Konzerthallen und Clubs Live-Musik erleben. Ob Evergreen oder neuester Chartstürmer, ob altehrwürdiges Theater oder kultige Blues-Spelunke - Georgia bietet für jeden Musikgeschmack das passende Erlebnis. Das Jahr 2016 steht ganz im Zeichen der Musik - mit mehr als 100 Festivals in ganz Georgia. So kann man sich auf spannende Art und Weise seinen ganz eigenen Soundtrack aus Musik und Erinnerungen zusammenstellen.

Georgias musikalische Erbe hat die Musikgeschichte maßgeblich beeinflusst und reicht zurück bis in die 1920er.

Damals zählte Gertrude „Ma“ Rainey zu den ersten professionellen Künstlern, die den Blues in Liedern über Herzschmerz und die Hürden des Lebens zum Ausdruck brachten. Als vollkommene Blues-Sängerin wird sie auch als die „Mutter des Blues“ bezeichnet. Das Haus, in dem sie bis 1939 in Columbus lebte, beherbergt heute das „Ma“ Rainey House & Blues Museum mit ihren restaurierten Wohnräumen, Andenken sowie Musikstücken. Nur wenige Blocks entfernt, auf dem Porterdale Cemetery, befindet sich Raineys Grabstätte.

Neben „Ma“ Rainey wartet Georgia mit einer wahren Dynastie an Künstlern auf: Dr. Thomas A. Dorsey (Vater der Gospel Musik), James Brown (Godfather of Soul), Otis Redding (Kronprinz des Soul) und R.E.M. (laut dem Magazin Rolling Stone Amerikas beste Rock ‘n’ Roll Band). Diese Künstler haben nicht nur die amerikanische, sondern auch die internationale Musikgeschichte maßgeblich mitgestaltet und werden heutzutage mit Ausstellungen, Denkmälern oder Events geehrt.

In den letzten 20 Jahren erlebte vor allem Atlantas Hip-Hop und Urban-Szene einen Boom aus dem Künstler wie Outkast, Usher, TLC, Ludacris, CeeLo Green, Lil Jon, Ciara und weitere hervorgingen. Auch aus den amerikanischen Country Musik-Charts wären aus Georgia stammende Sänger wie Luke Bryan oder Charles Kelley und Dave Haywood mit ihrer Band Lady Antebellum nicht wegzudenken. Platzierungen in den US-amerikanischen Charts erreichen zudem christliche Musikbands, Heavy Metal Bands (Mastodon, Sevendust), Rockbands (Black Crowes, Drive-By Truckers) und Indie-Gruppen aus dem Bundesstaat im Südosten der USA. In der klassischen Musik gehören das Atlanta Symphony Orchestra mit 28 GRAMMY® Awards, der Sopran Jessye Norman sowie die junge Mezzo-Sopranin Jamie Barton zur Weltspitze.

Wussten Sie, dass...

... im Peach State mehr als 40 Sorten Pfirsiche wachsen?

... in Georgia die Kult-TV-Serie "The Walking Dead" gedreht wird?

... der Flughafen von Atlanta die meisten Passagiere weltweit abfertigt? 

... Sie in Georgias Bergen selbst Gold schürfen können?

Linktipps

Wirtschafts-Informationen in deutscher Sprache über Investitionen in Georgia, Handel und Beziehungen zwischen Hochschulen beim State of Georgia, European Office