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Stone Mountain: Fels der Superlative

Eine halbe Autostunde östlich von Atlanta findet man den Stone Mountain - den größten frei in der Landschaft stehenden Granitmonolith der Welt. Der Stone Mountain Park ist eine der beliebtesten Attraktionen in Georgia und zieht mit seinen vielen Freizeitangeboten und einer atemberaubenden Lasershow alljährlich etwa vier Millionen Besucher an. 

Das Relief an der Nordseite des Stone Mountain

Der Fels gilt als ein Naturwunder. 250 Meter hoch ragt er aus dem Boden hervor und trägt an seiner Nordseite ein Relief des Konföderierten-Präsidenten Jefferson Davis sowie seiner Generäle Robert E. Lee und Thomas J. „Stonewall“ Jackson. Mit einer Größe von 30 mal 60 Meter ist dieses sogar noch mächtiger als das Relief der Präsidenten am Mount Rushmore. Diese Kulisse dient von April bis Oktober als "Leinwand" für die weltgrößte Lasershow, zu der Einheimische sowie Touristen allabendlich pilgern, um sich von der spektakulären Vorführung mit Laser, Digitalgrafik, Feuerwerk und 30 Meter hohen Flammen verzaubern zu lassen.

Aber auch tagsüber bietet der Stone Mountain Park ein vielfältiges Freizeitvergnügen. Wer den Gipfel des Granitblocks erklimmt - ob aus eigener Kraft oder mit der Seilbahn (diese stammt übrigens aus der Schweiz) - blickt von hoch oben über die Skyline der Millionenmetropole Atlanta bis hin zur Bergwelt der Appalachen. Der Fuß des Berges lässt sich mit einem Zug aus den 40er Jahren umrunden. Dieser startet im Vergnügungsdörfchen Crossroads, das neben Restaurants, Läden, Minigolfplatz und 4-D-Kino noch weitere Attraktionen bereit hält. Dazu zählen unter anderem ein Amphibienfahrzeug, das in den Stone Mountain Lake abtaucht, der SkyHike-Klettergarten (der größte der USA) und die Geyser Towers mit Tunneln und Seilbrücken, die es zwischen Wasserfontänen zu bewältigen gilt. Im Freilichtmuseum Historic Square sehen Besucher, wie es sich vor 150 Jahren und davor in Georgia lebte. Die Anlage besteht aus Gebäuden, die zwischen 1783 und 1875 in Georgia gebaut wurden. Eines davon ist ein restauriertes Küchenhaus. Besucher, denen der Minigolf-Kurs zu simpel ist, fordert der preisgekrönte Stone Mountain Golf Course mit seinen 36 Löchern heraus.  

Auch im Herbst und Winter ist der Stone Mountain Park einen Ausflug wert. Ein Indianer-Festival und ein Pow-Wow erinnern dann an die amerikanischen Ureinwohner und von Ende November bis Anfang Januar weihnachtet es sogar am Fels. Während der Stone Mountain Christmas erleuchten zwei Millionen Lichter den Park und an einigen Abenden gibt es eine weihnachtliche Lasershow zu bestaunen. Dazu besteht reichlich Gelegenheit, sich mit Engeln und dem Weihnachtsmann ablichten zu lassen.  

Der Stone Mountain ist schon lange ein Touristenmagnet. Bereits vor 9.000 Jahren zelebrierten Ureinwohner hier spirituelle Rituale. Mit dem Beginn des 19. Jahrhunderts entdeckten Bewohner des noch jungen Atlanta den Berg als Ausflugsziel. Während der Olympischen Spiele 1996 in Atlanta haben sich an dem Berg Sportler im Tennis, Radfahren und Bogenschießen gemessen. 

Eintrittspreise und Öffnungszeiten finden Sie auf der Ticket-Website von Stone Mountain.

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