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Das Jekyll Island Club Hotel: Urlaub im Stil der alten Millionäre

Einstmals Rückzugsort der Superreichen, ist der Jekyll Island Club heute ein exquisites Grand Hotel mit sehr erschwinglichen Preisen. 

Der Jekyll Island Club

Mit Stil überwintern: 50 erlauchte Mitglieder eröffneten anno 1887 den Jekyll Island Club – damals nicht etwa als ein Hotel, sondern als ihr höchst exklusives Refugium. Sie hießen Joseph Pulitzer, William K. Vanderbilt oder Frank Henry Goodyear. Waren alle zugegen, befanden sich 15 Prozent des weltweiten Geldvermögens auf der Insel Jekyll Island. Die Mitglieder verbrachten ihre Zeit mit Fischen, Tennis und Jagen oder genossen einen Spaziergang am Strand.

Der Jekyll Island Club

Die Ära der "Räuberbarone" ist längst vorbei. Das paradiesische Bild ihres ehemaligen Clubhauses aber hat sich kaum geändert. Wie damals umschlingt das Blütenmeer des Parks den Bau, den ein markanter Turm ziert. Und auch Jekyll Island als ganze, eine der Golden Isles nahe Georgias Staatsgrenze zu Florida, hat ihren alten Charme bewahrt. Der Großteil der Insel steht als State Park unter strengem Naturschutz. Gebaut wird nur, wenn ein vorhandenes Gebäude dafür weicht. Eines aber hat sich völlig geändert: Was als exklusivster Millionärsclub begann, ist heute ein Hotel, in dem auch Normalsterbliche Urlaub machen. Die Preise für ein Zimmer beginnen, je nach Saison, schon bei 200 Dollar einschließlich aller Steuern und Gebühren. Das Hotel bietet auch Pauschalarrangements an, die beispielsweise zusätzlich Frühstück und Lunchpakete beinhalten. Das kann ein romantisches Wochenende für Verliebte sein, ein Golfurlaub, Hochseeangeln, Tennisspielen oder vieles mehr.  

Der Jekyll Island Club

Besonders Golfer haben ihren Spaß auf Jekyll Island. Hotelgäste genießen gegen günstige Greenfees Zugang zu vier Plätzen mit insgesamt 63 Löchern. Der Great Dunes Golf Course wurde von Walter Travis entworfen und gefällt durch seinen Eichenbestand und die Lage direkt am Meer. Ebenfalls nahe dem Strand hat 1964 Dick Wilson den Oleander Course angelegt. Den Indian Mound Course prägen Seen im Marschland und Hügel aus Muschelschalen, die noch aus den Zeiten der Ureinwohner stammen. Das Layout des Pine Lakes Course schließlich lässt Spieler aller Altersklassen zum Schlag kommen. Robert Redford drehte Teile seines Golf-Dramas Die Legende von Bagger Vance auf Jekyll Island.

Der Jekyll Island Club

Ein Straßendamm verbindet die Insel mit dem Festland. Über eine elegante Hängebrücke erreicht man ebenso unkompliziert die Nachbarinsel Saint Simons. Von dort geht es wieder über einen Damm zur exklusiven Urlaubsinsel moderner Prägung, Sea Island. Oder man setzt über zu den naturbelassenen Inseln Little St. Simons oder Cumberland. Brunswick, die kleine Hafenstadt auf dem Festland, ist wie Savannah eine Gründung der Kolonialzeit. Nach Braunschweig benannt, bietet die Stadt altes Kopftsteinpflaster, hübsche Restaurants sowie Cafés, Buchläden und Kunstgalerien. 

Auch wer nicht Golf spielt, findet auf Jekyll Island vielfältigstes Vergnügen. Wie wäre es mit einem Picknick am Strand? Oder mit einer Radtour zum Georgia Sea Turtle Center, wo verletzte Meeresschildkröten gesund gepflegt werden? Spannend und schön zugleich ist eine Kutterfahrt auf der legendären Lady Jane. Die Gäste erleben, wie die besonders schmackhaften Garnelen von Georgia gefangen und gleich an Bord gekocht und serviert werden. Angler-Gruppen chartern ein Boot. Auf speziellen Touren sieht man Delfine. Oder man spielt einfach mal eine Runde Croquet, Golf oder Tennis. Naturfans erkunden mit einem Kanu die Marschen. Wie auch immer: Der Tag sollte mit einem Spaziergang am Strand enden. Das haben sich schon die Millionäre vor 125 Jahren nicht nehmen lassen.

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