Special des Monats – November 2007
Musiklegenden in der Georgia Music Hall of Fame
Kaum ein anderer US-Staat hat so viel Superstars unterschiedlicher Musikrichtungen hervorgebracht wie Gerogia. In der Georgia Music Hall of Fame erfährt man die Hintergründe.
In Georgia fanden die Stars ihr erstes Publikum, ehe sie die Welt im Sturm eroberten.
Die ausgeprägte Südstaatenkultur gab ihnen die Inspiration und jene Emotionen, die Interpretationen wie Georgia On My Mind von Ray Charles erst möglich machen. Ob Country, Blues, Gospel, Rock oder Pop: Georgia hat alles an Musik, was seit 50 Jahren die Charts der Welt anführt. Aktuell gilt die Hip-Hop-Szene in Atlanta als Geheimtipp. Die Universitätstadt Athens,Heimat von B-52's und R.E.M., begeistert nach wie vor mit einem Musicclub neben dem anderen in seiner lebendigen Innenstadt.
Der Staat Georgia bewahrt dieses Erbe in der Georgia Music Hall of Fame in Macon, rund eineinhalb
Stunden Autofahrt südlich von Atlanta. Macon, eine Südstaaten-Perle voller Villen aus der Zeit vor dem amerikanischen Bürgerkrieg, ist aus gutem Grund Standort dieser Ruhmeshalle mit großem Museum. Viele Künstler begannen hier oder im näheren Umland ihre Karrieren, beispielsweise James Brown, Little Richard und Otis Redding. Dieser wurde am 9. September im nahen Dawson geboren und zog mit seiner Familie fünf Jahre später nach Macon. Hier verinnerlichte er die Musik der Südstaaten und begann seine fulminante Karriere. Sechs
Wochen nach seinem Tod erschien sein Superhit Sittin’ On The Dock Of The Bay, den er zusammen mit Steve Cropper geschrieben und aufgenommen hatte.
Die Georgia Music Hall of Fame bringt noch bis zum 6. Juni die Schau "Too Marvelous for Words" über den Sänger und Songwriter Johnny Mercer, Komponist des "Moon River", der 1909 in Savannah zur Welt kam.

