Georgias Regionen

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STÄDTE IM NETZ

Special des Monats – Mai 2008

Sonne, Strand und Natur am Atlantik

Die Alternative zu Florida: Georgias Strände sind mindestens ebenso schön, aber nicht überlaufen. Die Golden Isles und Georgias Küstenmarschen bieten als Zugabe viel Naturerlebnis und die afroamerikanische Kultur der Geechees.

Die Atlantikküste von Georgia spannt sich auf 160 Kilometer der schönsten Art zwischen Florida im Süden und South Carolina im Norden. Einsame Strände zum Eines der vielen alten Häuser von SavannahSchwimmen und Wandern sind ebenso zu finden wie uralte Stadtstraßen mit Kopfsteinpflaster. Der Gaumen wird gekitzelt von weichschaligen Krabben, “Soft-shelled crabs“, die wie Krebse aussehen, und dem Eintopf “Brunswick stew“. Man hört noch das Geechee-Lied der schwarzen Bevölkerung, die hier ihr afrikanisches Erbe bewahren konnte. Vorgelagerte Inseln, auf denen mächtige alte Leuchtürme stehen, der wilde Okefenokee-Sumpf mit 15.000 Alligatoren und der leichtlebige Rhythmus der Küstenkultur hinterlassen unvergessliche Eindrücke.

Die ideale Tour beginnt mit mindestens zwei Nächten in Savannah ganz im Norden der Küste, einer der ältesten Städte Amerikas. Ein Ausflug von dort führt zu Tybee Island mit seinem schönen Strand und dem alten Leuchtturm, von dessen Aussichtsplattform sich wunderbar die großen Schiffe beobachten lassen, die in den Savannah River einfahren, denn die Stadt ist trotz Strand von Little St. Simons Islandihrer einzigartigen Substanz an hübschen alten Häusern auch einer der größten modernen Seehäfen der USA. Das alte Savannah mit seinen Squares, den grünen Oasen an Straßenkreuzungen, erlebt man auf Spaziergängen oder auf Trolley-Touren, die an allen Attraktionen halten und es erlauben, die Fahrten beliebig zu unterbrechen. Aber auch abendliche Gespenster-Führungen zu Orten, an denen es mächtig spukt, sind ein Riesenspaß.

Auf kleinen Landstraßen durch Marschland geht es weiter nach Süden. Ein lohnender Stopp ist die Insel Sapelo, wo viele Wildtiere leben. Es gibt eine Fähre, mit der man morgens übersetzt und abends wieder aufs Festland fährt. Dort steht auch ein Besucherzentrum, in dem nette Ranger und gut gemachte Ausstellungen über die Tier- und Pflanzenwelt der Inseln und die Geechee-Kultur informieren. Brunswick ist eine weitere, kleinere alte Hafenstadt. Das legendäre Strandleben von Georgia aber spielt sich auf den ihr vorlagerten Inseln ab, den Golden Isles, die über Brücken leicht erreichbar sind. Eine davon, St. Simons, ist für viele amerikanische Familien seit Generationen das sommerliche Ferienziel. Krabbenkutter vor Jekyll IslandJedes Jahr aufs Neue genießen sie die Gastfreundschaft des Südens, weißen Sandstrand ohne viel Gedränge, gutes Essen, Kunst-Festivals und Konzerte. Auch an Shopping-Möglichkeiten fehlt es nicht. Dank des sehr günstigen Umtauschkurses zahlen Europäer für Markenartikel, aber auch für Hotelzimmer der Luxuskategorie Preise, von denen man in Europa nur träumen darf. Durch geschicktes Einkaufen sind so die Kosten für den Transatlantikflug schnell wieder gewonnen. Besonders exquisite Hotelunterkünfte bieten Little St. Simon's Island und Sea Island.

Jekyll Island gilt als die natürlichste der wenigen von vielen Inseln vor Georgia, die für den Tourismus erschlossen wurden. Eine Handvoll Hotels fügt sich sanft in sattgrüne Landschaft, die vor mehr als 100 Jahren Millionäre aus den Nordstaaten anzog, um hier prächtige Villen zu bauen. Mit Recht sehr stolz ist Jekyll Island auf das Georgia Sea Turtle Center. Die Einrichtung dient dem Schutz der großen Meeresschildkröten und gibt Besuchern tiefe Einblicke in das Leben der einzigartigen Tiere. Golfer finden auf Jekyll Island 63 Löcher, an denen auch Familien mit Kindern herzlich willkommen sind. Auch gibt es 30 Kilometer ausgewiesene Radwanderwege. Vogelfreunde kommen ebenfalls auf ihre Kosten; die Insel gilt als eines der besten Beobachtungsgebiete Amerikas. Cumberland Island schließlich, ganz im Süden, ist ebenfalls bekannt für grandiose Villen insbesondere der Carnegie-Familie und seine Wildpferde. Das Greyfield Inn kennt man als eines der besten Hotels der USA und die Campingplätze auf der Insel zählen ebenfalls zur Spitzenklasse.

Ein wunderschönes Erlebnis ist eine abendliche Fahrt mit dem Krabbenkutter Lady Jane ab Brunswick. In lockerer Atmosphäre erlebt man, wie die Garnelen frisch aus dem Netz gegart und serviert werden; dazu gibt's kühles Bier und andere Drinks.

Sehen Sie das WDR-Fernseh-Special über Georgias Küste.

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